Die Fernbedienung

Infrarot-Fernbedienungen für AV-Receiver, DVD-Player, Blu-Ray-Player, Settop-Box und Beamer. Eine Funk-Fernbedienung Für die Steuerung von Licht und Leinwand. Welche Taste von welchem Geber soll ich nun im dunkeln mal ausprobieren? Ich versuche alle Teilsysteme mit einer einzigen Fernbedienung zu steuern. Mit dem Mediola Haussteuerungssystem herrscht Ordnung im Heimkino.

iPad und Mediola:

Weil mir meine Pronto dermassen unglücklich auf den Boden gefallen war, musste ich mich nach was neuem umsehen. Philips stellt die Pronto leider nicht mehr her. Für eine neue Lösung bin ich bei Mediola fündig geworden. Die Umsetzung besteht einerseits aus einem iPad mit einer App von Mediola und weiteren Komponenten wie einer Zentralen Einheit CCU1 für die Funksysteme oder das Mediola Gateway V3 / V4 für die Infrarot Umsetzung. So Schaut beispielsweise neu die Lichtsteuerung auf dem iPad aus.

Pronto TSU9600 (bis ca. 2012):

Mit der Pronto TSU9600 steht dem ambitionierten Heimkino-Fan ein Werkzeug zur Verfügung, das keine Wünsche offen lässt. Infrarot-Geber und Wireless-Geber in einem. Mit dem Wireless Extender RFX9400 können AV-Geräte gesteuert werden, die nicht im Empfangsbereich des IR-Senders liegen.

Darüber hinaus sind bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche keine Grenzen gesetzt. Jede einzele Maske des Touchscreen kann individuell nach dem persönlichen Geschmack aufgebaut werden.

Die Hart-Tasten sind gross, beleuchtet und haben einen definierten Druckpunkt. Sowohl die Hintergrundbeleuchtung des Touchscreen wie auch die Beleuchtung der Hart-Tasten lassen sich separat konfigurieren. Das grosse 3,7″-TFT-Farbdisplay wird je nach Gestaltung bequem mit dem Zeigefinger bedient. Alternativ verwende  ich den integrierten Bedienstift, wie man es vom Pocket-PC gewohnt ist.

Der benutzte Wireless-Standard entspricht der Norm 802.11g (Sendefrequenz 2,4 GHz). Weil die Lichtsteuerung meines Heimkinos mit einer Funk-Frequez von 868,35 MHz arbeitet, konnte ich diese nicht direkt einbinden. Aber dank eines Mitglieds aus dem Harmony-Remote-Forum konnte ich auch diese Lücke Schliessen. Die Lösung heisst FS20-Manager und wandelt die gelernten IR-Codes der Pronto in FS20-Funksignale um.

Mit der Software, die ebenfalls vom Erfinder des FS20-Manager stammt, lassen sich die IR-Codes einfach erlernen. Dazu schliesst man den FS20-Manager mit dem USB-Kabel an den PC an und startet die Software FS20-Manager Deluxe. Über die selbsterklärende Benutzeroberfläche lerne ich der Fernbedienung die IR-Codes für alle Komponenten des FS20-Systems an. Nach einem Upgrade des Microcontrollers im FS20-Manager ist dieser zusammen mit der PC-Software auch in der Lage, Makros abzuspeichern. Deshalb konnte ich das Bedienpanel (Vorgänger vor der Pronto) in Pension schicken.

« zurück