Planung der Projektion

Die maximale Grösse der Projektion wird schlussendlich durch den Formfaktor der Leinwand und die Raumbreite bestimmt. Zieht man eine theoretische Breite von ca. 2 x 35cm für die Frontlautsprecher ab und weitere 2 x 70cm für Vorhänge und Freiraum zur Seite, so bleiben ca. 2.5m übrig. Elektrische Rolloleinwände mit Maskierung in dieser Grössenordnung gehen ganz schnell ins Geld. Da fallen grosse Namen wie Stewart gleich von vornherein aus dem Budgetrahmen. Es gibt auch kostengünstigere Varianten. Verzichtet man bei einem 16:9 Tuch auf eine kostspielige Maskierung, dann wird man beispielsweise bei Projecta fündig. Ich gebe es offen zu, diese Lösung kommt einer perfekt gespannten Rahmenleinwand mit einem High-End Tuch nicht sehr nahe. Aber genauso wie man über den Austausch von AV-Komponenten und den Umstieg auf Full HD Beamer nachdenkt, so kann man auch zu gegebener Zeit das Tuch wechseln. Man muss ja auch wie die grossen, kommerziellen Kinos später noch was zum Umbauen haben.

Grundriss mit eingezeichneter Projektionsbreite

16:9 Leinwände mit einem breiten, schwarzen Rahmen und einem schwarzen Vorlauf eignen sich meiner Meinung nach sehr gut für das Heimkino. Aufgrund der möglichen Masse und der Kosten entscheide ich mich für das Modell Projecta Cinelpro Electrol mit High Kontrast Tuch:

Bild-Format 16:9
Aussenmasse HxB cm 139 x 240
Nutzmasse HxB cm 129 x 230
Diagonale (cm) 264
Diagonale (inch) 103.9
Netto gewicht kg 26
Auf/ Ab in Sec. 17

 

Um für die gefundene Leinwand einen passenden Beamer zu finden, habe ich mich durch eininge Online-Shops, Zeitschriften, Websites und natürlich das Forum beisammen.de gekämpft. Es war schnell klar, dass ein Beamer mit voller HD Auflösung nich im Bereich meiner möglichkeiten liegen wird. Dafür war die Entscheidung zugunsten DLP- oder LCD-Technologie umso schwieriger. Viele Vor- und Nachteile habe ich versucht abzuwägen. Um die Möglichkeiten weiter einzugrenzen, habe ich die Beamer meiner engeren Wahl auf die Distanztauglichkeit in meinem künftigen Heimkino untersucht. Im Bild der Test für den Benq PE7700. Die Website von Projector Central hat mir dabei geholfen.

 

Beamer-Rechner

Schlussendlich haben für den BenQ PE7700 nach meiner Einschätzung 5 Punkte gesprochen. 1) Nicht jeder Projektor gewinnt mal eben einen EISA Award. 2) Der Hersteller produziert das Gerät für Beamer-Verhältnisse schon sehr lange, was für den Absatz und für das Gerät selbst spricht. 3) Das Preis/Leistungs-Verhältnis scheint OK zu sein. 4) Ich gebe der DLP-Technologie wegen dem besseren Kontrast den Vorrang. 5) Das Leise Betriebsgeräusch. Irgendwann muss man halt einfach eine Entscheidung treffen. Der Fortschritt in der Unterhaltungselektronik ist so rasant, dass ich mir in 5 Jahren bestimmt für den halben Preis einen doppelt so guten Beamer beschaffen kann.

BenQ PE7700

 

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